4. Sinfoniekonzert

So 10 Dezember11 UhrMo 11 Dezember20 Uhr

Christian Tetzlaff

Violine

Tanja Tetzlaff

Violoncello

Mario Venzago

Dirigent

Franz Liszt (1811-1886)
Les Préludes Symphonische Dichtung Nr. 3

Johannes Brahms (1833-1897)
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102

Antonín Dvorák (1841-1904)
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Termine

Sonntag 10. Dezember 2017 - 11 UhrTickets bestellen
Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
10 Uhr „vor dem museum“ mit Klaus Albert Bauer im Großen Saal

Montag 11. Dezember 2017 - 20 UhrTickets bestellen
Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
19 Uhr „vor dem museum“ mit Klaus Albert Bauer im Großen Saal


Klassisches, Neudeutsches und Böhmisches

Dass Franz Liszt in den Museumskonzerten aufgetreten wäre, ist nicht berichtet, wohl aber Brahms und Dvorák. Seit 1863 standen Werke von Brahms regelmäßig auf dem Programm, und ab 1876 dirigierte er auch regelmäßig das Museumsorchester. Sein letztes Orchesterwerk, das Doppelkonzert, wurde schon 1887 erstmals im Museum – noch vor Drucklegung – „aus dem Manuskript“ aufgeführt. Kurze Zeit später, im Konzert am
7. November 1890, stand der von Brahms geförderte Meister aus Böhmen persönlich am Pult des Museumsorchesters. Mit seiner „ernsten“ 7. Sinfonie kommt Dvorák dem Ton seines Mentors und Freundes Brahms so nahe wie in kaum einem anderen Werk. Sinfonische Dichtungen hingegen begann er erst nach dem Tod des Freundes zu komponieren – als späte Hinwendung zum „neudeutschen“ Stil à la Franz Liszt. Dessen berühmte sinfonische Dichtung „Les Préludes“ musste nach dem Kriege erst einmal ruhen, aber heute darf sie den Hörer wieder fesseln durch ihre romantische Melodiegebung, Suggestivkraft und brillante Orchestrierung.