10. Sinfoniekonzert

So 09 Juni11 UhrMo 10 Juni20 Uhr

Nicola Benedetti

Violine

Andrey Boreyko

Dirigent

Franz Schubert (1797-1828)
Ouvertüre Die Zauberharfe

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219

Johannes Brahms (1833-1897)
Klavierquartett g-Moll op. 25 (orch. A. Schönberg)

Termine

Sonntag 09. Juni 2019 - 11 UhrTickets bestellen
Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
10 Uhr „vor dem museum“ mit Klaus Albert Bauer im Großen Saal

Montag 10. Juni 2019 - 20 UhrTickets bestellen
Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
19 Uhr „vor dem museum“ mit Klaus Albert Bauer im Großen Saal


Wiener Frühling

Arnold Schönberg, gebürtiger Wiener und Schöpfer der „Zwölftonmusik“, verehrte den Wahlwiener Johannes Brahms. An dessen Kompositionen schätzte Schönberg die vollendeten Formen und „dass er sein Thema mit Rücksicht auf später zu erwartende Gestaltungen so modifiziert, wie es die Entwicklung verlangt.“ Die Orchestrierung des g-Moll-Klavierquartetts ist also nichts weniger als eine Hommage an das große Vorbild. Der Dirigent Otto Klemperer, der 1937 bei Schönberg „Brahms’ 5. Sinfonie“ in Auftrag gegeben hatte, behauptete sogar, „man mag das Originalquartett gar nicht mehr hören, so schön klingt die Bearbeitung!“ Zwei Werke eines weiteren gebürtigen (Schubert) und eines Wahl-Wieners (Mozart) erklingen vor der Pause. Im Violinkonzert KV 219 gibt es ein Wiedersehen und -hören mit der schottischen Geigerin Nicola Benedetti. Über sie schreibt „The Times“: „Whatever she plays, Benedetti remains a great communicator.”