MuseumsSolist 2021/2022

Augustin Hadelich

MuseumsSolist der Saison 2021/22

Augustin Hadelichs Frankfurt-Debut in den Museums-Konzerten (November 2018 mit dem Mendelssohn-Konzert) geriet so sensationell, dass wir ihn sofort wieder verpflichten mussten – als MuseumsSolisten für die Konzertsaison 2021/22.
In den Sinfoniekonzerten mit dem Museumsorchester tritt er zweimal auf – mit dem Beethoven- und dem Sibelius-Violinkonzert -, und für die Kammermusik-Reihe hat er mit seinem Klavierpartner Charles Owen ein vielseitiges Duo-Programm zusammengestellt, das von Beethovens Frühlingssonate bis hin zum US-amerikanischen Zeitgenossen Stephen Hartke reicht.

Vielseitig und vielfach ausgezeichnet
Seine Eltern stammen aus Deutschland, seine Kindheit verbrachte er in Italien, und seine Wahlheimat ist seit 2004 New York, wo er an der Juillard School Violine studierte. Ein bedeutender Karrieresprung gelang Hadelich 2006 mit dem Gewinn des Internationalen Violinwettbewerbs in Indianapolis. Weitere Auszeichnungen folgten: 2009 erhielt er in New York den prestigeträchtigen „Avery Fisher Career Grant“. 2011 wurde er mit einem Fellowship des Borletti-Buitoni Trust geehrt. 2015 gewann Hadelich den erstmalig ausgelobten Warner Music Prize, 2016 bekam er einen Grammy Award. Im Dezember 2017 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der University of Exeter (UK) verliehen. Das Fachmagazin „Musical America“ wählte ihn 2018 zum „Instrumentalist of the Year“.

Augustin Hadelich spielt alles, was es an Konzertformen für die Geige gibt: Rezitals, Solokonzerte, Kammermusik. Auch das Repertoire scheint bei Hadelich keine Grenzen zu haben, so dass der 1984 in Cecina geborene Geiger auf dem besten Weg ist, zu den wenigen ganz großen Violinisten der letzten Jahrzehnte aufzuschließen. In den USA gehört er schon seit Längerem zu den Erfolgreichsten seiner Zunft, doch auch in Europa genießt er mehr und mehr einen hervorragenden Ruf.

Große Orchester
Augustin Hadelich konzertiert mit allen bedeutenden amerikanischen Orchestern und auch bei seinen immer zahlreicher werdenden Auftritten in Großbritannien, Europa und Fernost eilt ihm ein phänomenaler Ruf voraus. Kritiken loben seine überragende Technik, die Stringenz und Überzeugungskraft seiner Interpretationen und seinen hinreißenden Ton.

Neben seinen umfassenden Konzertaktivitäten in Nordamerika trat er weltweit mit namhaften Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Royal Concertgebouworkest, London Philharmonic Orchestra, Münchner Philharmoniker, City of Birmingham Symphony Orchestra, Rotterdams Philharmonisch Orkest, Orchestre National de Lyon, Orquesta Nacional de España, Oslo Philharmonic, Danish National Symphony Orchestra sowie der Academy of St Martin in the Fields auf. Engagements in Fernost führten ihn zum Hong Kong Philharmonic Orchestra, Seoul Philharmonic Orchestra, Singapore Symphony Orchestra und NHK Symphony Orchestra. Er war Artist-in-Residence beim Bournemouth Symphony Orchestra, beim Fort Worth Symphony Orchestra und beim Netherlands Philharmonic Orchestra. Sein Debüt bei den BBC Proms gab er 2016, bei den Salzburger Festspielen debütierte er 2018.

Grammy-Preisträger
Hadelichs Aufnahmekatalog umfasst u. a. die Konzerte von Sibelius, Adès, Tschaikowsky, Lalo, Mendelssohn und Bartók. 2016 wurde er für seine Aufnahme des Violinkonzerts „L‘Arbre des songes“ von Dutilleux mit einem Grammy Award ausgezeichnet. Eine Einspielung der 24 Capricen von Paganini erschien im Januar 2018 bei Warner Classics. Im April 2019 folgte dann mit den Konzerten von Brahms und Ligeti sein zweites Album als Exklusivkünstler des Labels. Auf seiner jüngst erschienenen CD „Bohemian Tales“ kombiniert er Dvořáks Violinkonzert, eingespielt mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, und Kammermusik von Janáček und Suk.

Augustin Hadelich spielt auf einer Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1744, bekannt als „Leduc, ex Szeryng“, einer Leihgabe des Tarisio Trusts.

Augustin Hadelich bei den Museumskonzerten:

MuseumsSalon im September 2021. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Sinfoniekonzert, 12. & 13. Dezember 2021

Sinfoniekonzert, 29. & 30. Mai 2022

Kammerkonzert, 10. Februar 2022