2. Sinfoniekonzert 2026/27

Nombulelo Yende, Sopran
Zanda Švēde, Mezzosopran
Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Chöre
Thomas Guggeis, Dirigent

Mahler: "Auferstehungssinfonie"
Zur Konzert-Übersicht
Thomas Guggeis © Sophia Hegewald

"Auferstehn, ja, auferstehn wirst Du!"

„Mit diesem Tag“, erinnerte sich der Dirigent Bruno Walter, „begann Gustav Mahlers Aufstieg als Komponist“. Gemeint ist der 13. Dezember 1895, als Gustav Mahler in Berlin die Uraufführung seiner zweiten Sinfonie dirigierte. Das in seiner endgültigen Fassung fünfsätzige Werk hat die alte Formel „Durch Finsternis zum Licht“ zum Thema.

Die Sinfonie beginnt mit der „Totenfeier“: Eigentlich als Fortsetzung der ersten Sinfonie („Titan“) gedacht, erklang dieser Satz erstmals 1894 bei der Trauerfeier für den verstorbenen Dirigenten Hans von Bülow. Beim selben Anlass sang ein Chor Klopstocks Choral „Die Auferstehung“: „Wie ein Blitz traf mich dies, und alles stand klar und deutlich vor meiner Seele“, bekannte Mahler später und schuf eine bekenntnishafte, existenzbejahende Musik, die alles bis dahin Gehörte übertraf: „Hör auf, zu beben! Bereite dich, zu leben!“

Nombulelo Yende

Sopran

Zanda Švēde

Mezzosopran

Cäcilienchor Frankfurt

Figuralchor Frankfurt

Frankfurter Kantorei

Frankfurter Singakademie

Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Thomas Guggeis

Dirigent

Termine

Sonntag 18.10.2026, 11:00 Uhr
Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
10:00 Uhr "vor dem museum" mit Ulrike Kienzle im Großen Saal - Konzertende ca.
Montag 19.10.2026, 19:30 Uhr
Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
18:30 Uhr "vor dem museum" mit Ulrike Kienzle im Großen Saal - Konzertende ca.

Programm

Gustav Mahler (1860–1911)
Sinfonie Nr. 2 c-Moll "Auferstehungssinfonie"