Das Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Orchester der Stadt Frankfurt

© Wolfgang Runkel

Das Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Im Mittelpunkt der Museumskonzerte steht das Frankfurter Opern- und Museumsorchester unter seinem Chefdirigenten Sebastian Weigle: das Orchester der Stadt Frankfurt am Main. Ein Orchester aus Musikern, die in Frankfurt leben und verankert sind und die das Frankfurter Publikum kennt und liebt. Ein Orchester aus Frankfurtern ebenso wie Musikern aus aller Herren Länder. 27 Nationen aus fünf Kontinenten sind derzeit im Orchester vertreten: ein perfektes Spiegelbild dieser offenen, kosmopolitischen Stadt.

Die doppelte Geburtsstunde
Seine Geburt verdankt das Orchester der Gründung des Frankfurter Nationaltheaters, der Vorgängerinstitution der Oper Frankfurt. Mit Mozarts „Entführung aus dem Serail“ wurde 1792 die erste Oper des neu gegründeten Nationalthea-ters aufgeführt. 1808 markiert die Geburtsstunde des „Museums“, einer Gesellschaft zur Pflege der Künste, darunter der „Tonkunst“. Um die Mitglieder des „Museums“ mit der neuesten sinfonischen Musik vertraut zu machen, wurden die Musiker des Theaterorchesters für die „Großen Museen“, die Konzerte mit Orchester, unter Vertrag genommen und hoben damit das „Museumsorchester“ aus der Taufe. Bis heute ist die Oper die Trägerin des Orchesters, stellt es der Museums-Gesellschaft aber für die Museumskonzerte zur Verfügung.

Orchester für die Oper und fürs Konzert
„Frankfurter Opern- und Museumsorchester“: Dieser Name weist auf die beiden Quellen hin, aus denen sich Kultur und Identität des Orchesters ableiten. Zugleich bezeichnet er die doppelte Aufgabe, die das Orchester bis heute im städtischen Musikleben wahrnimmt.

Seit 2008 leitet Sebastian Weigle das Frankfurter Opern- und Museumsorchester und verbindet im Rahmen der Museumskonzerte traditionelles Repertoire mit innovativen Programmen.

Das Orchester auf der Webseite der Oper Frankfurt