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Rüdiger ClaußVioloncello

Rüdiger Clauß wurde 1968 in Ludwigshafen geboren. Er begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel, mit zehn folgte dann der erste Cello- und später der Saxofonunterricht. Das Violoncello wurde schnell sein Hauptinstrument. Erfolge beim Wettbewerb Jugend musiziert gaben ihm weitere Motivation. Seine Cellolehrerin war bis zum Studium Gisela Reith, eine Cellistin bei der Pfälzischen Philharmonie. Ab 1989 studierte er bei Prof. Wolfgang Boettcher an der Hochschule der Künste Berlin. 1992 wurde er Stipendiat in der Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters (Karajan-Stiftung) und erhielt dort Unterricht bei Jörg Baumann. 1994 wurde er Erster Solocellist im Königlich Philharmonischen Orchester Flandern (Antwerpen) und zwei Jahre später ebenfalls in dieser Position Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, wo er seitdem tätig ist. Neben seiner Orchestertätigkeit ist er als Solist bzw. als Mitglied in kammermusikalischen Formationen und auch als Komponist aktiv. Einige seiner Stücke (u.a. ein Cellokonzert) sind im Musikverlag Hauke Hack erschienen. Sein Instrument ist ein Cello von Martin Diehl (um 1770, Darmstadt).

Persönliches

Ich liebe meinen Beruf…
…weil ich aus einer Musikerfamilie komme und die Musik sehr früh ein Teil von mir geworden ist.

Eine prägende musikalische Begegnung…
…war das Zusammentreffen mit dem Cellisten Rostropowitsch, der eine Uraufführung eines Cellokonzertes von Gija Kancheli mit uns (Orchester Flandern) einstudierte. Das Arbeiten mit diesen beiden musikalischen Schwergewichten war äußerst spannend.

Mein musikalisches Engagement außerhalb des Orchesterdaseins…
…ist das Komponieren, weil es Spaß macht, kreativ zu sein und man hinterher etwas in der Hand halten kann.