Flöte / Oboe

Emanuele Orsini

Maria Victoria Muñoz Zaragozá

Márcia Sampaio

Die Oboistin Márcia Sampaio, geboren 2000 in Póvoa de Varzim (Portugal), begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren. Ab 2015 studierte sie Oboe bei Prof. Aldo Salvetti an der Künstlerischen Berufsschule Espinho. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Porto bei Prof. Ricardo Lopes. Zurzeit setzt sie ihre Ausbildung mit dem Masterstudium bei Prof. Ralph van Daal an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf fort. Zudem nahm sie an zahlreichen Meisterkursen teil und wurde dabei von renommierten Oboisten wie u.a Stefan Schilli, Jacques Tys und Diethelm Jonas inspiriert. Márcia Sampaio hat bereits mit verschiedenen Orchestern wie dem Orquestra de Câmara Portuguesa, dem Orquestra Clássica de Espinho, dem Jovem Orquestra Portuguesa, der Neuen Philharmonie Westfalen und den Duisburger Philharmonikern zusammengearbeitet. Seit September 2024 ist sie 2. Oboistin und Englischhornistin im Frankfurter Opern- und Museumsorchester.

Berger, Márta

Marta Berger begann ihr Studium an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. 2003 übersiedelte sie nach Stuttgart, um ihre Studien dort fortzusetzen. 2007 erhielt sie für zwei Jahre ein Stipendium der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Seit 2003 spielt Marta Berger im Budapest Festival Orchestra und ist seit 2007 Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters.

Laizé, Aurélien

Aurélien Laizé wurde in Frankreich geboren und studierte bei Prof. Christian Schmitt sowie bei Prof. Sébastien Giot an der Académie Supérieure de musique de Strasbourg. Seine Ausbildung setzte er 2018 bei Prof. Kai Frömbgen an der Hochschule für Musik und Theater Hannover fort. Weitere Erfahrungen sammelte  Aurélien Laizé in renommierten Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, der NDR Radiophilharmonie Hannover sowie in verscheidenen Jugendorchestern wie dem Orchester des Schleswig-Holstein Musik Festivals und an der Gustav Mahler Academy. Nach einem Zeitvertrag als Solo-Englischhornist im Gewandhausorchester Leipzig und einem erfolgreichen Probejahr in derselben Position in Frankfurt ist Aurélien Laizé seit der Spielzeit 2024/25 Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters.  

Elizaveta Ivanova

Elizaveta Ivanova ist seit 2022 stellvertretende Soloflötistin des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters und hatte zuvor von 2017 bis 2022 dieselbe Position beim St. Petersburger Symphonieorchester inne. Sie wurde in Estland in einer musikalischen Familie geboren und begann sehr früh Musik zu studieren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Staatlichen Konservatorium St. Petersburg bei Prof. Olga Chernyadeva und Ksenia Kuelyar. Anschließend setzte sie ihr Studium an der Musik-Akademie Basel in der Klasse von Prof. Felix Renggli fort, wo sie 2023 das Master-Solistenprogramm mit Auszeichnung abschloss. 2023 gewann Elizaveta Ivanova den Ersten Preis des Internationalen Wettbewerbs in Genf, wo sie auch mit Sonderpreisen wie dem Arts Society Prize, dem Soufflee Prize und dem Rose-Marie Huguenin Prize ausgezeichnet wurde. Außerdem ist sie Preisträgerin weiterer Wettbewerbe, wie des Crusell Flötenwettbewerbs in Finnland, des Internationalen Flötenwettbewerbs Cluj in Rumänien und des Maxence Larrieu Flötenwettbewerbs in Frankreich. Die junge Flötistin wurde ab September 2024 als BBC New Generation Artist ausgewählt. Sie tritt regelmäßig in Kammermusikensembles und als Solistin mit verschiedenen Orchestern (BBC Symphony, BBC Philharmonie, Transylvania Philharmonic Orchestra, der Meinigen Hofkapelle, Frankfurter Philharmonie) sowie bei Musikfestivals (u.a. Lubljana Music Festival, Österreichisches Flötenfestival, Mozart Bath Festival) auf.

Grosso, Johannes

Seit 2015 ist Johannes Grosso als Solo-Oboist des Frankfurter Opern-und Museumsorchesters engagiert, nachdem er vier Jahre lang als stellvertretender Solo-Oboist des Orchestre Philharmonique de Radio-France tätig war. Er spielt auch als Solo-Oboist im Budapest Festival Orchestra. Im Mai 2014 wurde Johannes Grosso mit dem Ersten Preis beim Wettbewerb des Prager Frühlings ausgezeichnet. Zuvor war er Preisträger verschiedener internationaler Musikwettbewerbe. Diese Erfolge brachten ihn dazu, als Solist unter der Leitung von berühmten Dirigenten wie Christoph von Dohnányi oder Daniele Gatti und mit Orchestern wie dem Czech Radio Orchestra, dem Prague Chamber Orchestra, dem Schleswig-Holstein Musik Festival Orchestra sowie dem Neuen Bachschen Collegium konzertieren zu können. Er spielt regelmäßig als Solo-Oboist in großen europäischen Orchestern wie dem Chamber Orchestra of Europe, dem Gewandhaus Orchester Leipzig, dem hr-Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern und dem Bayerischen Staatsorchester. Im Sommer 2017 wurde er eingeladen, im Orchester der Bayreuther Festspiele zu spielen. Regelmäßig gibt Johannes Grosso Meisterkurse und unterrichtet in verschiedenen Musik-Akademien. 2018 wurde er an der Norwegischen Musikakademie in Oslo zum Professor ernannt. Persönliches Ein Grund, weshalb ich meinen Beruf liebe Seit über 10 Jahren arbeite ich in einem Orchester und ich habe mich nie gelangweilt. Ich entdecke weiterhin neue Werke und neue Komponisten. Auch wenn es sich um ein schon gespieltes Werk handelt,ist es jedesmal die Gelegenheit, an neue Details, an ein neues Phrasieren zu denken und mit der neuen Auffassung eines neuen Chefs konfrontiert zu werden. Eine prägende musikalische Begegnung Ivan Fischer : ein Riesendirigent! Ich bewundere natürlich den Musiker und seine Art, wie er durch sein Dirigieren alle Orchestermitglieder dazu bringt, ihr Bestes zu tun. Ich bin auch sehr beeindruckt, wie er über die Rolle des Orchesters in unserer heutigen Gesellschaft nachdenkt. Er hat in dieser Hinsicht viele originelle und innovative Ideen und er setzt sich voll ein, um sie auszuführen: er ergreift die Initiative, für ein neues und viel breiteres Publikum Konzerte zu geben - für die Kinder, die Autisten, die Waisenkinder, die jungen Leute, die Senioren im Altenheim usw . Meine Inspirationsquellen Die Kultur, sei es die Musik, die Literatur, die Malerei, die Filmkunst, die Geschichte macht den Menschen reicher. Aber auch der Musiker wird dadurch bereichert. Kein einziger Tag vergeht, ohne dass, was ich gelesen, gesehen oder gehört habe, irgendwie beim Spielen eine Inspirationsquelle wird . Das ist zwar nicht wirklich messbar aber ist eine richtige Alchemie des Alltags.

Becker, Nanako

Nanako Becker wurde in Japan geboren und ist seit 2011 Solo-Oboistin des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Ihren ersten Oboenunterricht erhielt sie mit 13 Jahren. Sie studierte an der Tokyo University of Fine Arts of Music bei Prof. Yoahiaki Obata und Otto Winter. Außerdem erhielt sie Unterricht von Jaime Gonzalez in Freiburg sowie von Alexandre Gattet und Maurice Bourgue in Paris. Nanako Becker gewann den Ersten Preis des 39. Sanyo Junior Competition in Japan. Weitere Auszeichnungen folgten: der Erste Preis des Hochschulwettbewerbs der Rektorenkonferenz Deutsche Musikhochschulen in Trossingen 2010, der Erste Preis, der Publikumspreis und der E. Nakamichi-Preis beim Japan Music Competition of NHK in Tokyo 2010, der Dritte Preis beim internationalen Oboenwettbewerb in Karuizawa 2012, der Zweite Preis des 6. internationalen Oboenwettbewerbs Giuseppe Tomassini in Italien 2013. 2008 setzte Nanako Becker ihr Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Thomas Indermühle fort. Persönliches Ein prägendes musikalisches Erlebnis Mein erstes Probespiel für ein Profi-Orchester, und zwar beim Frankfurter Opern und Museumsorchester, war ganz besonders. Im März 2011 gab es ein großes Erdbeben in Japan. Damals war ich für ein Konzert in Japan und sollte an dem Tag, als das Erdbeben passierte, zurück nach Deutschland fliegen. Alle Flüge ab Tokyo wurden an diesem Tag abgesagt. Ich habe mit meinen Eltern gesprochen und wollte das Probespiel absagen. Aber mein Vater sagte mir : “Nanako, du fliegst nach Deutschland, ich kaufe dir ein neues Ticket von Osaka aus.” Ich bin einen Tag vor dem Probespiel in Frankfurt angekommen und hatte noch Jetlag während des Probespiels. Ich dachte mir, ich habe 0 % Chance, weil ich mich nicht genug vorbereitet hatte, aber: Ich habe die Stelle bekommen! Mein Leben jenseits von Bühne und Graben Die Rohre bauen! Ein Grund, weshalb ich meinen Beruf liebe Vor dem Konzert habe ich immer Lampenfieber und denke mir, ich möchte am liebsten nach Hause gehen. Aber wenn das Konzert anfängt, vergesse ich meine Angst und bin sogar mit Freude am Musizieren. Dieses Gefühl liebe ich, und auch das Gefühl nach dem Konzert, schön gespielt zu haben. Genauso liebe ich den Applaus des Publikums und von den Kollegen gelobt zu werden!

Turré, Almuth

Die Querflötistin Almuth Turré ist in Halle geboren und in Leipzig aufgewachsen. Musikalisch geprägt haben sie – neben der inspirierenden Arbeit unter Claudio Abbado in dem von ihm gegründeten Gustav-Mahler-Jugendorchester – vor allem die Jahre in der Nachwendezeit als Stipendiatin des Gewandhausorchesters unter der Leitung von Kurt Masur. Noch immer spielt sie in Leipzig am liebsten Bach – und Mozart überall. Jenseits der abwechslungsreichen und beglückenden Tätigkeit im Frankfurter Opern- und Museumsorchester ist Almuth Turré ein echter Familienmensch und eine begeisterte Frankfurterin. Seit sie zur Jahrtausendwende nach mehrjähriger Tätigkeit im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg in die Mainmetropole zog, lebt sie mit ihrer Familie in fußläufiger Entfernung zur Oper Frankfurt. Das Zusammenleben in dieser liebenswerten und von großen Kontrasten geprägten Stadt liegt ihr am Herzen, weshalb sie sich in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert.

Gandolfo, Giovanni

Giovanni Gandolfo ist in Enna/Sizilien geboren. Seit 2019 spielt er Solo-Piccoloflöte im Frankfurter Opern- und Museumsorchester, wo er bereits ein Jahr früher die Stelle des stellvertretenden Solo-Flötisten innehatte. Außerdem war er 2016 bis 2018 Solo-Piccoloflötist bei der Staatskapelle Dresden. Während seiner Laufbahn als Orchestermusiker hat Giovanni Gandolfo beim Orchestra del Teatro alla Scala (Mailand), der Accademia Nazionale di Santa Cecilia (Rom), dem NDR Elbphilharmonie-Orchester, dem WDR Sinfonieorchester, der Staatskapelle Dresden sowie bei den Bamberger Symphonikern mitgewirkt und wurde als Solo-Piccoloflötist zu den Bayreuther Festspielen eingeladen. Giovanni Gandolfo hat unter den größten Dirigenten unserer Zeit wie Claudio Abbado, Thomas Adès, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Semyon Bychkov, Ottavio Dantone, Gustavo Dudamel, Christoph Eschenbach, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Alan Gilbert, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Antonio Pappano, Kirill Petrenko, Georges Prêtre, Esa-Pekka Salonen, Jukka-Pekka Saraste, Christian Thielemann und Myung Whun Chung gespielt. Er gibt regelmäßig Meisterkurse und unterrichtet an internationalen Musikhochschulen.