Viola

Friederike Gutsch

Faraut, Guillaume

Guillaume Faraut, 1987 in Frankreich geboren, studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Stefan Hempel und Kolja Blacher. Er ist seit 2014 Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters und tritt regelmäßig als Gast-Konzertmeister in zahlreichen europäischen Klangkörpern auf. Guillaume ist seit 2019 Lehrbeauftragter für Violine an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Persönliches Was ich an meinem Beruf liebe... ...dass ich stets nach neuen Wegen bezüglich meiner technischen und musikalischen Entwicklung suchen kann und muss. Mein musikalisches Engagement außerhalb des Orchesterdaseins Neben meiner Orchestertätigkeit engagiere ich mich intensiv als Violin-Pädagoge sowie als Solist und Kammermusiker.

Friedrichs, Elisabeth

Die gebürtige Berlinerin stammt aus einer Musikerfamilie, ihre Mutter ist Geigerin, ihr Vater Cellist bei den Berliner Philharmonikern. Im Alter von fünf Jahren erhielt Elisabeth Friedrichs ihren ersten Geigenunterricht bei ihrer Tante. Sie begann mit dem Violinstudium, bevor sie zur Bratsche wechselte, die sie bei Esther van Stralen in Bremen und anschließend bei Diemut Poppen in Detmold studierte. Meisterkurse bei Wilfried Strehle, Hartmut Rohde, Menahem Pressler, Arnold Steinhardt u.v.m. rundeten ihre musikalische Ausbildung ab. Nach dem mit Bestnote bestandenen Diplom 2011 schloss sich ein zweijähriges Stipendium in der Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker an. Außerdem trat sie als Gast mit namhaften Orchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestra Mozart Bologna unter Claudio Abbado, den Berliner Philharmonikern und dem hr-Sinfonieorchester auf. Seit 2013 ist sie Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Persönliches Das lese ich gerne Kochbücher Meine Inspirationsquelle(n) Ein gutes Glas Wein, japanische und italienische Küche, Loriot und die Natur Eine prägende musikalische Begegnung... ...Aufwachsen mit den Berliner Philharmonikern und deren Konzerten

Voigt, Ariane

Ihren ersten Violinunterricht erhielt Ariane Voigt im Alter von sechs Jahren. In ihrer Kindheit besuchte sie mit ihrer Familie oft die Opernvorstellungen und Sinfoniekonzerte im Staatstheater Darmstadt. Ihre Lieblingsoper war damals Die Zauberflöte. Auch heute spielt sie mit großer Freude alle Opern von Mozart. Ab ihrem 12. Lebensjahr besuchte Ariane Voigt das Musikgymnasium und Internat Schloss Belvedere in Weimar. Ihre Studien absolvierte sie an der Kunstuniversität in Graz und der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Während ihres Studiums wechselte sie zur Bratsche wegen des warmen Klangs des Instruments. Erste Erfahrungen in einem professionellen Orchester sammelte sie bei den Wiener Symphonikern, bevor sie einen Zeitvertrag in der Staatskapelle der Staatsoper Berlin erhielt. Nach einer weiteren Zwischenstation im Gewandhausorchester Leipzig kehrte sie in ihre Geburtsstadt Frankfurt am Main zurück, wo sie als Mitglied im Frankfurter Opern- und Museumsorchester aufgenommen wurde. Sie schätzt die Spielfreude dieses Orchesters und das vielfältige Repertoire des Spielplans. Regelmäßige Kammermusikkonzerte runden ihr vielseitiges Interesse an der Musik und dem Musizieren ab.

Bienroth, Susanna

Susanna Bienroth wuchs in einer musikalischen Familie in Regensburg auf. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht. Fünf Jahre später wurde sie in die Bayerische Frühförderklasse aufgenommen und setzte dort ihre Ausbildung bei Prof. Conrad von der Goltz fort. Im Rahmen dieser Förderung, aber auch, weil im Familienensemble noch jemand fehlte, der den Bratschenpart übernehmen konnte, beschloss sie, sich intensiver der Viola (in der Klasse von Jewgeni Kerschner) zu widmen. Nach ihrem Studium an den Musikhochschulen in München bei Prof. Roland Metzger und in Frankfurt am Main bei Prof. Roland Glassl absolvierte sie in der Spielzeit 2007/08 ein Praktikum bei den Stuttgarter Philharmonikern. Im darauffolgenden Jahr erhielt sie ebenfalls eine Praktikantenstelle im Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dessen festes Mitglied sie 2009 wurde. Persönliches Ich liebe meinen Beruf... ...weil ich mein Hobby zum Beruf machen durfte und damit vielen Menschen Freude bereiten kann und konnte. Das spiele ich gerne... ...v.a. Mozarts Opern: reinsetzen, zuhören, mitspielen, wohlfühlen. Und nicht nur zur Weihnachtszeit: Humperdincks Hänsel und Gretel. Mein Leben jenseits von Bühne und Graben... ...raus in die Natur, mit einem guten Buch aufs Sofa oder in die Küche zum Backen.

Tremuth, Ulla

Ulla Tremuth wurde 1975 in Offenbach am Main geboren. Sie erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren, mit elf Jahren wechselte sie zur Bratsche. Seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr war sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, bis sie 1994 das Studium „Künstlerische Ausbildung“ im Fach Viola bei Frau Prof. Tabea Zimmermann aufnahm, welches sie 1999 mit der Note „sehr gut“ abschloß. Es folgte ein Aufbaustudium „Konzertreife“ bei Prof. Hartmut Rohde in Bern. Ulla Tremuth ist seit 1999 festes Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Zahlreiche Aushilfstätigkeiten in namhaften Orchestern (Berliner Philharmoniker, Mahler Chamber Orchestra, Staatskapelle Dresden, Bamberger Symphoniker etc. ) erweiterten zusätzlich ihren musikalischen Horizont. Ein besonderes Anliegen ist Ulla Tremuth die Tutorentätigkeit im Rahmen der Paul-Hindemith-Orchesterakademie, welche sie in regelmäßigen Abständen ausübt.

Günther, Fred

Fred Günther wurde 1968 in Kiel geboren. Schon in seiner frühen Kindheit interessierte er sich für Musik und Kunst. Im Grundschulchor und im Kieler Knabenchor sammelte er seine ersten musikalischen Erfahrungen. Im Alter von zehn Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht, mit 14 wechselte er zur Viola. Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Bruno Giuranna und Wilfried Strehle. 1991 wurde er Stipendiat der Karajan-Stiftung in der Orchester-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters. Schon während des Studiums war Fred Günther bei Musica Antiqua Köln und anderen Ensembles für historische Aufführungspraxis tätig. Seit 1995 ist er Mitglied der Bratschengruppe im Frankfurter Opern- und Museumsorchester. Persönliches Ein prägendes musikalisches Erlebnis Mitwirkung in der Matthäus-Passion im Kieler Knabenchor. Ein prägendes musikalisches Werk Wozzeck Eine prägende musikalische Begegnung Carlo Franci

Bild, Mathias

Vogt, Jean-Marc

Jean-Marc Vogt, 1963 geboren, wuchs in einer Musiker- und Germanistenfamilie auf. Den ersten Violinunterricht erhielt er mit fünf Jahren bei seinem Vater und später bei Friedrich Riedel vom SWR Symphonieorchester Baden-Baden. Anlässlich eines Sommerkurses bei Prof. Ulrich Koch in Perugia wechselte Jean-Marc Vogt mit 16 Jahren zur Viola. Danach erhielt er Unterricht von Tomoko Shirao, einer Solobratscherin des SWR Symphonieorchesters Baden-Baden. Nach dem Abitur ermöglichte ihm ein Stipendium den Studienbeginn beim Lasalle Quartett und Prof. Dorothy Delay in Cincinnati, wo er auch Michael Gielen kennenlernte. 1984 setzte Jean-Marc Vogt sein Studium an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Ulrich Koch und zuletzt Prof. Kim Kashkashian fort. 1988 erhielt er einen Zeitvertrag an der Deutschen Oper Berlin und wurde 1991 Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Gastspiele mit führenden Orchestern und Dirigenten im In- und Ausland erweiterten sein Repertoire. Ehrenamtlich engagiert sich Jean-Marc Vogt für den musikalischen Nachwuchs und dessen zukünftige Berufsbedingungen, der Bayerischen Versorgungskammer, als Vorsitzender der DOV, Kuratoriumsmitglied der Deutschen Orchesterstiftung, Jurymitglied bei Wettbewerben, Präsidiumsmitglied im Landesmusikrat Hessen und vertritt Deutschland als Experte für Bühnenberufe bei der Europäischen Kommission. Sein neues Projekt umfasst die Unterstützung des Vereins orchester-des-wandels.

Attula, Wolf

Wolf Attula wurde in Berlin geboren und ist in Thüringen aufgewachsen. Nach ersten Erfahrungen als Orchestermusiker in der Deutschen Streicherphilharmonie unter Michael Sanderling packte ihn die Leidenschaft für die Musik, und er wechselte auf das Musikgymnasium Belvedere in Weimar, wo er zuerst bei Prof. Wolfram Schiecke Geigen- und später bei Prof. Erich Krüger und Prof. Ditte Leser Bratschenunterricht erhielt. Bei letzteren Beiden absolvierte er dann auch sein Diplom sowie den Master und das Konzertexamen. Weitere Anregungen erhielt er von Kim Kashkashian, Nils Mönkemeyer und Wilfried Strehle. Er war Stipendiat der Jütting-Stiftung Stendal und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Wolf Attula spielte in der Staatskapelle Weimar, im Gewandhausorchester Leipzig, im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und in der Staatsphilharmonie Nürnberg, bevor er im Herbst 2016 als stellvertretender Solobratscher ins Opern- und Museumsorchester nach Frankfurt kam. Persönliches Ein Grund, weshalb ich meinen Beruf liebe Er fordert Kopf, Geist, Körper und Herz, gibt anderen Menschen etwas, während man selbst auch genießt. Das spiele ich gerne Karten-, Brett-, Computer-, Gesellschaftsspiele und Bratsche Das lese ich gerne Alles von Comics zu Klassikern. Lieblingsautor ist Neal Stephenson.