Daniel Müller-Schott, Violoncello
Sebastian Weigle, Dirigent
Russisches Konzert
Tschaikowskys zweite Sinfonie gehört zu den weniger bekannten, und dennoch wurde sie von Beginn an, schon in ihrer ersten Fassung, als großer Erfolg und „nationale Errungenschaft“ gefeiert. Dieser „nationale“ Einschlag ist der Verwendung zahlreicher russischer und ukrainischer Volkslieder geschuldet. Mit der „Kleinrussischen“ setzt Sebastian Weigle seinen Zyklus aller Sinfonien von Peter Tschaikowsky fort. Zuvor erklingt mit Prokofjews Sinfonischem Konzert ein Hauptwerk der russischen Moderne. Das Werk stellt eine Umarbeitung des fast 20 Jahre zuvor entstandenen Cellokonzerts dar, bei der sich Prokofjew maßgeblich von Mstislaw Rostropowitsch beraten ließ – der die neue Fassung 1952 auch uraufführte.