Viola

Bienroth, Susanna

Susanna Bienroth wuchs in einer musikalischen Familie in Regensburg auf. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht. Fünf Jahre später wurde sie in die Bayerische Frühförderklasse aufgenommen und setzte dort ihre Ausbildung bei Prof. Conrad von der Goltz fort. Im Rahmen dieser Förderung, aber auch, weil im Familienensemble noch jemand fehlte, der den Bratschenpart übernehmen konnte, beschloss sie, sich intensiver der Viola (in der Klasse von Jewgeni Kerschner) zu widmen. Nach ihrem Studium an den Musikhochschulen in München bei Prof. Roland Metzger und in Frankfurt am Main bei Prof. Roland Glassl absolvierte sie in der Spielzeit 2007/08 ein Praktikum bei den Stuttgarter Philharmonikern. Im darauffolgenden Jahr erhielt sie ebenfalls eine Praktikantenstelle im Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dessen festes Mitglied sie 2009 wurde. Persönliches Ich liebe meinen Beruf... ...weil ich mein Hobby zum Beruf machen durfte und damit vielen Menschen Freude bereiten kann und konnte. Das spiele ich gerne... ...v.a. Mozarts Opern: reinsetzen, zuhören, mitspielen, wohlfühlen. Und nicht nur zur Weihnachtszeit: Humperdincks Hänsel und Gretel. Mein Leben jenseits von Bühne und Graben... ...raus in die Natur, mit einem guten Buch aufs Sofa oder in die Küche zum Backen.

Tremuth, Ulla

Ulla Tremuth wurde 1975 in Offenbach am Main geboren. Sie erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren, mit elf Jahren wechselte sie zur Bratsche. Seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr war sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, bis sie 1994 das Studium „Künstlerische Ausbildung“ im Fach Viola bei Frau Prof. Tabea Zimmermann aufnahm, welches sie 1999 mit der Note „sehr gut“ abschloß. Es folgte ein Aufbaustudium „Konzertreife“ bei Prof. Hartmut Rohde in Bern. Ulla Tremuth ist seit 1999 festes Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Zahlreiche Aushilfstätigkeiten in namhaften Orchestern (Berliner Philharmoniker, Mahler Chamber Orchestra, Staatskapelle Dresden, Bamberger Symphoniker etc. ) erweiterten zusätzlich ihren musikalischen Horizont. Ein besonderes Anliegen ist Ulla Tremuth die Tutorentätigkeit im Rahmen der Paul-Hindemith-Orchesterakademie, welche sie in regelmäßigen Abständen ausübt.

Günther, Fred

Fred Günther wurde 1968 in Kiel geboren. Schon in seiner frühen Kindheit interessierte er sich für Musik und Kunst. Im Grundschulchor und im Kieler Knabenchor sammelte er seine ersten musikalischen Erfahrungen. Im Alter von zehn Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht, mit 14 wechselte er zur Viola. Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Bruno Giuranna und Wilfried Strehle. 1991 wurde er Stipendiat der Karajan-Stiftung in der Orchester-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters. Schon während des Studiums war Fred Günther bei Musica Antiqua Köln und anderen Ensembles für historische Aufführungspraxis tätig. Seit 1995 ist er Mitglied der Bratschengruppe im Frankfurter Opern- und Museumsorchester. Persönliches Ein prägendes musikalisches Erlebnis Mitwirkung in der Matthäus-Passion im Kieler Knabenchor. Ein prägendes musikalisches Werk Wozzeck Eine prägende musikalische Begegnung Carlo Franci

Bild, Mathias

Vogt, Jean-Marc

Jean-Marc Vogt, 1963 geboren, wuchs in einer Musiker- und Germanistenfamilie auf. Den ersten Violinunterricht erhielt er mit fünf Jahren bei seinem Vater und später bei Friedrich Riedel vom SWR Symphonieorchester Baden-Baden. Anlässlich eines Sommerkurses bei Prof. Ulrich Koch in Perugia wechselte Jean-Marc Vogt mit 16 Jahren zur Viola. Danach erhielt er Unterricht von Tomoko Shirao, einer Solobratscherin des SWR Symphonieorchesters Baden-Baden. Nach dem Abitur ermöglichte ihm ein Stipendium den Studienbeginn beim Lasalle Quartett und Prof. Dorothy Delay in Cincinnati, wo er auch Michael Gielen kennenlernte. 1984 setzte Jean-Marc Vogt sein Studium an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Ulrich Koch und zuletzt Prof. Kim Kashkashian fort. 1988 erhielt er einen Zeitvertrag an der Deutschen Oper Berlin und wurde 1991 Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Gastspiele mit führenden Orchestern und Dirigenten im In- und Ausland erweiterten sein Repertoire. Ehrenamtlich engagiert sich Jean-Marc Vogt für den musikalischen Nachwuchs und dessen zukünftige Berufsbedingungen, der Bayerischen Versorgungskammer, als Vorsitzender der DOV, Kuratoriumsmitglied der Deutschen Orchesterstiftung, Jurymitglied bei Wettbewerben, Präsidiumsmitglied im Landesmusikrat Hessen und vertritt Deutschland als Experte für Bühnenberufe bei der Europäischen Kommission. Sein neues Projekt umfasst die Unterstützung des Vereins orchester-des-wandels.

Attula, Wolf

Wolf Attula wurde in Berlin geboren und ist in Thüringen aufgewachsen. Nach ersten Erfahrungen als Orchestermusiker in der Deutschen Streicherphilharmonie unter Michael Sanderling packte ihn die Leidenschaft für die Musik, und er wechselte auf das Musikgymnasium Belvedere in Weimar, wo er zuerst bei Prof. Wolfram Schiecke Geigen- und später bei Prof. Erich Krüger und Prof. Ditte Leser Bratschenunterricht erhielt. Bei letzteren Beiden absolvierte er dann auch sein Diplom sowie den Master und das Konzertexamen. Weitere Anregungen erhielt er von Kim Kashkashian, Nils Mönkemeyer und Wilfried Strehle. Er war Stipendiat der Jütting-Stiftung Stendal und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Wolf Attula spielte in der Staatskapelle Weimar, im Gewandhausorchester Leipzig, im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und in der Staatsphilharmonie Nürnberg, bevor er im Herbst 2016 als stellvertretender Solobratscher ins Opern- und Museumsorchester nach Frankfurt kam. Persönliches Ein Grund, weshalb ich meinen Beruf liebe Er fordert Kopf, Geist, Körper und Herz, gibt anderen Menschen etwas, während man selbst auch genießt. Das spiele ich gerne Karten-, Brett-, Computer-, Gesellschaftsspiele und Bratsche Das lese ich gerne Alles von Comics zu Klassikern. Lieblingsautor ist Neal Stephenson.

Nickel, Philipp

Philipp Nickel ist seit 2003/04 als Erster Solobratscher im Frankfurter Opern- und Museumsorchester engagiert. Daneben gastiert er regelmäßig bei verschiedenen großen deutschen Orchestern, wie den Hamburger und den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern oder dem Orchester der Bayerischen Staatsoper. Erste Orchestererfahrung sammelte er wiederholt als Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern und im Gustav-Mahler-Jugendorchester. Geboren 1974 in Hamburg, begann Philipp Nickel im Alter von sieben Jahren das Violinespiel. Er studierte zunächst Violine an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin bei Christoph Poppen und Eberhard Feltz. Nach dem Wechsel zur Viola setzte er seine Studien bei Stefan Fehlandt (Vogler Quartett) und später bei Erich Krüger an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« in Weimar fort. Er besuchte Meisterkurse bei Jürgen Kussmaul, Hartmut Rohde, Tabea Zimmermann u.a. und war Stipendiat verschiedener Stiftungen, darunter der Internationale Richard-Wagner-Verband und die Menuhin-Stiftung »Live Music Now«.

Rössel, Thomas

1975 in Spremberg geboren und auf dem Land aufgewachsen, wagte Thomas Rössel mit 13 Jahren den Sprung in die Hauptstadt, um die Spezialschule für Musik Hanns Eisler zu besuchen. Das darauffolgende Studium führte er an der namensgleichen Musikhochschule fort. In die insgesamt acht Jahre in Berlin waren zwei Jahre Praktikum beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, 18 Monate Zivildienst und fast drei Jahre an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker eingeschlossen. Seine Studien setzte Thomas Rössel an der Hochschule für Musik Weimar fort. Kurz darauf trat er seine erste Stelle als Erster Solobratscher des Gewandhausorchesters Leipzig an. Seit 2003 freut er sich, die gleiche Position im Frankfurter Opern- und Museumsorchester Frankfurt ausfüllen zu dürfen. Seine Leidenschaft gilt ‒ neben den Opern von Richard Strauss und Mozart ‒ der Kammermusik (speziell dem Quartettspiel) und der Lehrtätigkeit. In seiner Freizeit widmet er sich dem Geigenbau und dem Snookerspiel.