1. Violine

Strienz, Juliane

Ritts-Kirby, Freya

Freya Ritts-Kirby wurde als jüngstes von sieben Kindern in England geboren und fing mit sechs Jahren bei Faith Whiteley an, Geige zu lernen. Später studierte sie Geige und Bratsche bei David Takeno an der Guildhall School of Music and Drama in London und an der New Yorker Juilliard School bei Joel Smirnoff und Paul Neubauer. Ihren Master’s Degree erhielt sie an der University of Illinois. Freya Ritts-Kirby gewann den John Ireland Prize for Chamber Music, den Dr. Elspeth Seaton Memorial Award sowie die E. Nakamichi- und Juilliard-Bratschen-Wettbewerbe. Sie spielte mit den London Virtuosi und dem English Chamber Orchestra, war Gründungsmitglied des Aspen Contemporary Ensembles und trat als Solistin u.a. mit dem Luzerner Sinfonieorchester und dem Orquesta Ciudad de Granada auf. Ihr Weg führte Freya Ritts-Kirby nach Deutschland und sie wurde Mitglied des Frankfurter Ensemble Modern. Neun Jahre lang spielte sie in diesem Ensemble bei zahlreichen Konzerten, Tourneen, Tonaufnahmen und Musiktheaterprojekten im In- und Ausland. Anschließend wurde sie Mitglied der Ersten Geigengruppe des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters und ist weiterhin eine gefragte Kammermusikerin. Persönliches Ein Grund, warum ich meinen Beruf liebe... ...weil er mir ermöglicht, in Vollzeit das zu tun, was ich liebe: Musik machen. Ein prägendes musikalisches Erlebnis... ...war das Singen im Kirchenchor. Der Organist und Chorleiter war eine inspirierende Persönlichkeit. Jenseits von Bühne und Graben... ...bin ich gerne am Graben im Garten, pflanze Blumen, baue Obst und Gemüse an und genieße das, was die Natur zustande bringt.

Schwarzmayr, Christine

Christine Schwarzmayr ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Mit 16 Jahren ging sie in die USA und begann dort ihr Violinstudium bei Lynn Blakeslee an der renommierten Eastman School of Music in Rochester/NY. Später setzte sie ihre Ausbildung bei György Pauk in Zürich und bei Hans Kalafusz an der Musikhochschule Stuttgart fort. Dort absolvierte sie ihr Solistendiplom mit Auszeichnung. Schon während des Studiums sammelte sie Erfahrungen im professionellen Orchesterbereich. Sie spielte sowohl im Radiosinfonieorchester Stuttgart (SWR), am Staatstheater in Stuttgart als auch im Zürcher Kammerorchester. 2000 wurde sie Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Als leidenschaftliche Kammermusikerin engagiert sie sich in verschiedenen Ensembles, oft gemeinsam mit ihrer Kollegin, der Cellistin Sabine Krams. Für den Kunstverein in Hofheim am Taunus organisiert sie eine Kammermusikreihe. Persönliches Ein Grund, weshalb ich meinen Beruf liebe In der Oper wird es nie langweilig! Ich genieße den Kontakt und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Berufsgruppen im Haus. Musikalisch ist äußerste Flexibilität und volle Aufmerksamkeit gefragt, so dass sich kaum Routine einschleicht. Mein musikalisches Engagement außerhalb des Orchesterdaseins Als Akademievorstand leite ich zusammen mit zwei weiteren Orchestermitgliedern unsere Paul-Hindemith-Orchesterakademie. Die Arbeit mit unseren zehn Stipendiaten macht grossen Spaß und ist eine Investition in die Zukunft, nicht zuletzt für den eigenen Orchesternachwuchs.

Plum, Dorothee

Dorothee Plum studierte Orchestermusik von 1992 bis 1995 an der Guildhall School of Music and Drama London bei Prof. Yfrah Neaman und wechselte nach ihrem Vordiplom an die Hochschule der Künste Berlin zu Prof. Ilan Gronich, wo sie 1998 ihr Orchesterdiplom im Fach Violine erhielt. Sie war Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und des Gustav Mahler Jugendorchesters. Dorothee Plum spielte von 1998 bis 2000 im Gürzenich-Orchester Köln und ist seit 2000 Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters.

Trotha, Karen von

Karen von Trotha ist seit 1998 Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Geboren in Hamburg, spielte sie zunächst Klavier, bevor sie im Alter von acht Jahren ihren ersten Violinunterricht erhielt. Sie studierte bei Uwe Martin Haiberg an der Musikhochschule Lübeck und der Hochschule der Künste Berlin sowie Kammermusik bei Walter Levin (LaSalle Quartett). Ihr Konzertexamen schloss Karen von Trotha bei Thomas Brandis in Berlin ab. Erste Orchestererfahrungen sammelte sie als Stimmführerin im Bundesjugendorchester. Bevor sie zum Frankfurter Opern- und Museumsorchester wechselte, spielte  Karen von Trotha als Aushilfe beim NDR Sinfonieorchester, den Berliner Philharmonikern und dem WDR Sinfonieorchester.

Reisbach, Kristin

Kristin Reisbach wurde in Mainz geboren und ist dort aufgewachsen. Mit sieben Jahren erhielt sie bei ihrem Vater den ersten Violinunterricht. Noch während der Schulzeit begann Kristin Reisbach ihr Studium an der Hochschule für Musik als Jungstudentin bei Prof. Edith Peinemann. Vor ihrer Festanstellung 1990 im Frankfurter Opern- und Museumsorchester spielte sie dort bereits 1986 ein Jahr als Substitutin.

Abdelrahim, Basma

Basma Abdelrahim entstammt einer Musikerfamilie aus Kairo. Mit sechs Jahren erhielt sie am Cairo Conservatoire ihren ersten Violinunterricht und schloss dort ihre Studien 1982 mit Auszeichnung ab. Ein Aufbaustudium führte sie nach Frankfurt am Main, wo sie 1984 ein DAAD-Stipendium erhielt und 1987 ihr Diplom absolvierte. Anschließend wurde sie Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Ein Fulbright-Stipendium ermöglichte ihr 1991 ein weiteres Studium in Bloomington/Indiana. Parallel dazu entdeckte sie am Early Music Institute die Liebe zur Barockgeige. 1994 bis 1996 folgte ein Barockstudium an der Schola Cantorum/Basel. 1998 schloss sich Basma Abdelrahim dem Balthasar-Neumann-Ensemble an und gründete 2002 zusammen mit ihrem Mann Kaamel Salaheldin das Horus Ensemble, das stilepochengetreu auf Originalinstrumenten spielt. Solistische und kammermusikalische Auftritte sowie Rundfunk- und Fernseh-Aufnahmen ( u.a. mit ihr gewidmeten Werken ihres Vaters Gamal Abdel-Rahim) führen sie durch Europa, die USA und Nahost. Seit 2005 leitet Basma Abdelrahim diverse Jugend- und Kammerorchesterprojekte und wirkt beim Grundschulprojekt »Ohrwurm« mit. 2019 startete sie eine Workshop-Reihe für Historische Interpretationspraxis am Cairo Conservatoire. Persönliches Ein prägendes musikalisches Erlebnis Mit sieben Jahren durfte ich Johann Sebastian Bachs h-moll Messe -zum ersten Mal- in der Leipziger Thomaskirche gebannt lauschen! Eine prägende musikalische Begegnung Thomas Hengelbrock, dem ich einen Großteil meiner musikalischen Weiterentwicklung verdanke! Mein musikalisches Engagement außerhalb Unbekannte oder in Vergessenheit geratene Schätze alter Meister, insbesondere Kammermusik, suchen, neu entdecken und wieder zum Leben erwecken. Pflege und Erhalt des musikalischen Erbes von Vater und Mutter.

Katz, Sergio

Sergio Katz wurde in Rio de Janeiro geboren und erhielt mit acht Jahren seinen ersten Geigenunterricht bei Alberto Jafé und Frederik Stephany. Als Preisträger mehrerer erster Preise bei verschiedenen Wettbewerben bekam er 1979 ein Stipendium des DAAD und begann sein Studium an der Musikhochschule in Detmold bei Professor Lukas David, wo er auch seine künstlerische Reifeprüfung und sein Konzertexamen ablegte. In seiner Studienzeit absolvierte er verschiedene Meisterkurse bei Tibor Varga, Ruggero Ricci, Pjotr Bondarenko und anderen. Außerdem spielte er solistisch in mehreren Ländern und trat regelmäßig in verschiedenen kammermusikalischen Formationen auf. Nach einem kurzen Aufenthalt als Stimmführer der Zweiten Violinen im Berner Kammerorchester Tempo giusto wurde er 1987 Mitglied in der Gruppe der Ersten Violinen des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Seit über 30 Jahren spielt er regelmäßig u.a. bei den Bamberger Symphonikern, im hr-Sinfonieorchester und im WDR Sinfonieorchester. Persönliches Mein Leben jenseits von Bühne und Graben Ich spiele sehr gern Schach, gehe oft im Wald joggen, liebe Fahrradfahren, angeln und neuerdings die Imkerei. Mein Lebensmotto Alles wird gut. Ein Grund, weshalb ich meinen Beruf liebe Ich spiele leidenschaftlich gern Geige und musiziere gern mit anderen zusammen.

Kulakov Tarasov, Arseni

Als Schüler von Abraham Jaffé und Sergei Fatkulin absolvierte Arseni Kulakov Tarasov sein Studium an der Musikhochschule Mannheim, dem Chicago College of Performing Arts und der Musikhochschule München bei Roman Nodel, Vadim Gluzman und Mi-kyung Lee. Meisterkurse bei Ivry Gitlis, Ana Chumachenco, Gil Shaham, Jean-Jacques Kantorow, Thomas Brandis, Kolja Blacher und Donald Weilerstein rundeten seine Ausbildung ab. Mit ersten Preisen und diversen Sonderpreisen bei internationalen Wettbewerben wurde er ausgezeichnet (u.a. beim Violinwettbewerb Villa de Llanes, beim Concurso Joaquín Maya, beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert) und erhielt Sonderpreise der Deutschen Stiftung Musikleben und der Carl Flesch Akademie. Arseni Kulakov Tarasov konzertierte in Europa, Russland und den USA, spielte als Solist mit zahlreichen renommierten Orchestern, darunter die Philharmonie Baden-Baden sowie das Szolnok Symphonic, und trat in verschiedenen Kammermusik-Formationen u.a. mit Markus Bellheim, Hariolf Schlichtig, Ingolf Turban, Markus Wolf und Wen-Sinn Yang auf. Zunächst im Tutti der Ersten Violinen im Bayerischen Staatsorchester, später als Vorspieler der Ersten Violinen im Staatstheater Darmstadt tätig, wurde er 2019 im Frankfurter Opern- und Museumsorchester in gleicher Position fest engagiert. Persönliches Eine prägende musikalische Begegnung... ...war die Begegnung und musikalische Arbeit mit Ivry Gitlis. Mein Leben jenseits von Bühne und Graben Landschafts- und Astrofotografie; Interesse an wissenschaftlichen Forschungen, Erkenntnissen, Erfindungen und deren Auswirkungen auf Gesellschaft und Natur; Zeit mit Familie und Freunden teilen, gerne verbunden mit gemeinsamen Erlebnissen der kulinarischen Verwöhnung!