Violoncello

Kisch, Bogdan Michael

Bogdan Michael Kisch, geboren 1990 in Cluj-Napoca /Rumänien, wuchs am Bodensee auf und erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren. Er studierte in der Violoncello-Klasse von Prof. Martin Ostertag an der Musikhochschule Karlsruhe und Klavier-Kammermusik in der Klasse von Frau Prof. Angelika Merkle an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. 2012 gründete er das Gutfreund Trio, mit dem er mehrfach national und international ausgezeichnet wurde. Das Ensemble gewann u.a. den 3. Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin, den Preis der Freunde Junger Musiker Deutschland und den 18. Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt. Das Trio befindet sich zurzeit im Studiengang Konzertexamen an der HfMDK Frankfurt in der Klasse von Prof. Angelika Merkle. Weitere musikalische Impulse erhielt Bogdan Michael Kisch bei Meisterkursen von Prof. Patrick Demenga, Prof. Wen-Sinn Yang, Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt, Prof. Wolfgang Boettcher und beim Trio Jean Paul sowie dem Fauré- und Belcea Quartett. Er ist festes Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters und spielt auf einem Instrument des Freiburger Geigenbaumeisters Ersen Aycan.

Riemer, Mario

Mario Riemer, geboren 1988 in Bonn, erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Cellounterricht. Nach einem Jungstudium bei Prof. Claus Reichardt an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf begann er 2007 seine Studien in Frankfurt am Main bei Prof. Michael Sanderling. Diese schloss er 2014 mit der Höchstnote ab. 2016 vervollständigte er, ebenfalls bei Michael Sanderling, seine musikalische Ausbildung mit dem Konzertexamen. Mario Riemer ist u.a. Preisträger des Henri-Hermans-Concours in Maastricht, des Antonio-Janigro-Competition in Kroatien und des Deutschen Hochschulwettbewerbs. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Peter-Pirazzi-Stiftung und der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz. Nach Zeitverträgen bei der Dresdner Philharmonie und der Bayerischen Staatsoper in München ist Mario Riemer seit 2014 Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Er spielt außerdem im Mahagonny Cello Quartett, dem Celloquartetts der Oper Frankfurt. Persönliches Ein Grund, weshalb ich meinen Beruf liebe Puccini!! Mein Leben jenseits von Bühne und Graben Fotografieren (sogar nicht nur meine Kinder), Schach (gefällt mir besonders, wenn ich gewinne), Komponieren (überwiegend für Cello, aber auch einiges für Mundharmonika) Das höre ich gerne „Die Brötchen sind fertig!“. Aber auch Podcasts und Eva Cassidy.

Brnič Uhrhan, Nika

Nika Brnič Uhrhan, geboren in Ljubljana (Slowenien), studierte bei Prof. Miloš Mlejnik an der Musikakademie Ljubljana und bei Prof. Troels Svane an der Musikhochschule Lübeck. Danach folgte ein Masterstudium bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und der Universität der Künste in Berlin. Zeitgleich absolvierte sie zudem ein Kammermusikstudium an der Musikhochschule Lübeck. Nika Brnič Uhrhan besuchte Meisterkurse u.a. bei David Geringas, Jens Peter Maintz, Gustav Rivinius und Ivan Monighetti. Sie gab Solo- und Kammermusik-Recitals in Slowenien, Island, Kroatien, Italien, Österreich, Großbritannien, der Schweiz, Litauen, Lettland und Deutschland. Als Solistin war sie mehrmals mit dem Orchester der Slowenischen Philharmonie zu hören. Erste Orchestererfahrungen sammelte sie als Praktikantin des NDR Elbphilharmonie Orchesters und während eines einjährigen Engagements im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Ihre musikalische Ausbildung wurde mit Stipendien des Slowenischen Kulturministeriums, des DAAD und der Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung gefördert. Seit September 2014 ist Nika Brnič Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Persönliches Ein Grund weshalb ich meinen Beruf liebe Als Musiker*in ist man immer auf der Suche nach Schönheit und Perfektion, welche aber nie erreicht werden, weil Fehler zum Leben dazugehören. Diesen ganzen Prozess finde ich sehr spannend, schön und inspirierend. Musik und Kultur sind zudem zwei wesentliche Merkmale, die Menschen von anderen Lebewesen unterscheiden. Zuhörern besondere Momente mit Musik zu bereiten empfinde ich als eine Ehre, und dies ist auch einer von vielen Gründen, weshalb ich es liebe, Musikerin zu sein.

Horn, Roland

Roland Horn studierte bereits während seiner Schulzeit als Vorstudent am Straßburger Konservatorium bei Jean Deplace und an der Hochschule für Musik in Heidelberg-Mannheim bei Michael Flaksman und Roland Kuntze. Während seiner Studien an der Musikakademie Basel bei Prof. Ivan Monighetti und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Michael Sanderling konzertierte er als Solist u.a. mit dem New Yorker Metropolitan Chamber Orchestra, der Philharmonie Yalta. Roland Horn wirkte als Kammermusiker mehrfach beim Internationalen Kammermusikfestival Bergen/Norwegen mit. Nach seinem Künstlerexamen an der HfMDK war er von 2006 bis 2007 als Solocellist an der Rheinischen Philharmonie Koblenz tätig. Seit 2008 ist Roland Horn Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Er ist Mitbegründer des Adorno-Quartetts und des Frankfurter Klaviertrios.

Fischer, Florian

Florian Fischer ist seit 2007 Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Er studierte an den Musikhochschulen in Hamburg bei Prof. Wolfgang Mehlhorn und in Saarbrücken bei Prof. Gustav Rivinius Violoncello. Während dieser Zeit spielte Florian Fischer bereits bei den Sinfonieorchestern des Saarländischen und des Norddeutschen Rundfunks. Er ist ein gefragter Dozent für Jugendorchester, u.a. für die Junge Deutsche Philharmonie, und Mitglied der kammermusikalischen Formation Amici Ensemble, des Mahagonny Cello Quartetts und des Heygster-Quartetts. Persönliches Ein Grund, weshalb ich meinen Beruf liebe Jeder musikalische Auftritt ist spannend und herausfordernd, alles muss immer wieder neu gestaltet werden. Das spiele ich gerne... ...Opern mit einem schönen (und ruhig auch schön schwierigen) Part für die Cello-Gruppe. Das höre ich gerne... ...die schön gespielten Soli aller Orchester-Kollegen.

Schmitz, Corinna

Oesterlee, Johannes

Johannes Oesterlee kam 1964 in Lüdenscheid zur Welt und studierte Violoncello bei Gerhard Mantel in Frankfurt am Main und bei Uzi Wiesel in Tel Aviv. Außerdem war er Teilnehmer mehrerer Meisterkurse u.a. bei Boris Pergamenschikov, Sándor Devich, György Kurtág, dem Amadeus und dem Julliard String Quartet. Nach mehreren Preisen bei Jugend musiziert gewann er den Hochschulwettbewerb der Rubin Academy of Music in Tel Aviv und den Lion Alkelei Competition. Diese Erfolge führten ihn zu einer Konzertserie mit dem Young Israel Philharmonic Orchestra durch Israel. Als Mitglied des H. Gertler Streichquartetts trat Oesterlee auch in Paris, London, Manchester, Madrid und New York auf. Als Solist konzertierte er u.a. mit dem Siegerlandorchester, dem Kammerorchester der Jeunesses Musicales NRW, dem Collegium Musicum der Universität Bonn, dem Stamitzorchester Mannheim, den Frankfurter Solisten und der Radiophilharmonie Posen. Er war Gast bei zwei Galakonzerten in Maastricht anlässlich des 500. Geburtstages von Andrea Amati und ist Gründungsmitglied des Mahagonny Cello Quartetts, dem Celloquartett der Oper Frankfurt. Persönliches Ein Grund, weshalb ich meinen Beruf liebe... ...ist die faszinierende Vielfalt der Musik Ein prägendes musikalisches Erlebnis... ..Beethovens frühe Streichquartette beim Einschlafen, gespielt von meinen Eltern und deren Musikerfreunden. Mein Leben jenseits von Bühne und Graben Frühjahr: Fahrradfahren rund um Frankfurt Sommer: Camping in Frankreich Herbst: Pilze sammeln rund um Frankfurt Winter: Bogen- und Instrumentensuche im Web

Salaheldin, Kaamel

Kaamel Salaheldin, geboren in Kairo, stammt aus einer Künstlerfamilie. Er begann mit neun Jahren seine Violoncello-Studien am Cairo Conservatoire bei den Professoren Issakadze und Abdullaev, die er 1979 mit Auszeichnung abschloss. Danach unterrichtete Kaamel Salaheldin dort als Dozent. 1981 begann er ein Aufbaustudium in Frankfurt am Main, wurde 1982 DAAD-Stipendiat, absolvierte 1983 die Reifeprüfung und 1986 das Konzertexamen. 1982 bis 1985 nahm er, auch als Assistent von Harvey Shapiro, an der Johannesen International School of the Arts in Kanada teil. Seit 1988 ist Kaamel Salaheldin Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Er arbeitet seit 2000 regelmäßig eng mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Ivor Bolton, Constantinos Carydis, Christian Curnin, Thomas Hengelbrock und Andrea Marcon in Barockopern zusammen und ist Mitglied im Balthasar-Neumann-Ensemble. Seit 2001 gehört Kaamel Salaheldin zum Team des Schulprojekts Ohrwurm. 2002 gründete er mit Ehefrau Basma Abdelrahim das Horus Ensemble, das auf historischen Instrumenten spielt und international konzertiert. Kaamel Salaheldin startete 2014 eine Initiative zur Förderung ägyptischen Nachwuchses durch Workshops, Kurse und Konzerte in Verbindung mit einer Instrumentenförderung. Regelmäßig spielt er als Solist und als Mitglied in kammermusikalischen Formationen bei Rundfunk- und Fernseh-Aufnahmen in Europa, Nahost und den USA, auf deren Programm u.a. Uraufführungen seines Schwiegervaters Gamal Abdel-Rahim standen. Persönliches Ein Grund weshalb ich meinen Beruf liebe Musik vereint die Welt! Ein prägendes musikalisches Werk Fauré „Elegie“ (erste Tränen!) Meine Inspirationsquelle Alte Musik. Darauf baut sich alles auf!

Krams, Sabine

Sabine Krams wurde in Frankfurt geboren. Ihr Cellostudium absolvierte sie in Freiburg bei Prof. Christoph Henkel. Anschließend war sie ab 1985 in Bloomington/USA Stipendiatin des DAAD und Assistentin bei Prof. János Starker. Ab 1987 folgte die weitere Ausbildung in Hannover bei Prof. Friedrich-Jürgen Sellheim (1990 Solistenprüfung). Sie gewann Preise bei Jugend musiziert, den Domnick-Wettbewerb und Preise beim Gedok-Wettbewerb sowie beim Cello-Wettbewerb des Kulturkreises des BDI. Zwei Jahre war sie Erste Solocellistin des Staatsorchesters Braunschweig, seit 1989 ist sie stellvertretende Solocellistin des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Im DKO Frankfurt wirkte sie als Solocellistin und Solistin im In- und Ausland (Japan, Südkorea und Europa) mit. Sie ist Mitglied im Duo ABassionato, Ensemble Mundanus, Mahagonny Cello Quartett (dem Celloquartett des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters) und tritt regelmäßig als Solistin sowie in verschiedensten Kammermusik-Ensembles auf. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt lehrt sie außerdem als Dozentin im Bereich Cello- und Orchesterstudien. Sie führt seit geraumer Zeit Gedicht-Solo-Konzerte auf: Gedicht-Rezitation und Cellosolospiel. Persönliches Mein Lebensmotto Fortiter in re, suaviter in modo (Claudius Aquaviva) = "Stark in der Sache, mild in der Methode", meine persönliche Auslegung: stark im Grundsatz, weich in der Ausführung. Mein musikalisches Engagement außerhalb des Orchesterdaseins Kammermusik, Solospiel, Unterrichten, in jeder Hinsicht die Musik und den Idealismus weitergeben. Ein prägendes musikalisches Erlebnis... ...eines von vielen: Von Kindheitstagen an durfte ich wöchentlich in Konzerten meiner Mutter, der berühmten Organistin Rosalinde Haas, registrieren und habe somit schon früh sehr große musikalische Verantwortung übernommen.

Nemtsov, Mikhail

Mikhail Nemtsov wuchs in St. Petersburg auf und zog nach seinem Abschluss an der Rimski-Korsakow-Spezialmusikschule nach Manchester, wo er an der Chetham’s School of Music und dem Royal Northern College of Music studierte. Zu seinen hervorragenden Professoren gehörten u.a. Nicholas Jones, Hannah Roberts, Ralph Kirshbaum und Gary Hoffman. Als Solist tritt Mikhail Nemtsov weltweit auf. Zu den jüngsten Höhepunkten seiner Karriere zählen Konzerte mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Philharmonia Orchestra London, dem Porto Symphony Orchestra, dem European Union Chamber Orchestra, der Manchester Camerata und dem London Festival Orchestra. Er wurde mit dem Pierre Fournier Award, der Goldmedaille des Royal Northern College of Music und der Silbermedaille beim Rostropovich Memorial Wettbewerb ausgezeichnet. Mit seiner Schwester spielt er im NemtsovDuo, von dem kürzlich eine CD bei Azurro Records und eine weitere bei CMF erschien. Mikhail Nemtsov lehrte am Birmingham Conservatoire und am Royal Northern College of Music, wo er die Stelle des Associate Honorary Artist einnahm. Seit August 2019 ist er Solocellist im Frankfurter Opern- und Museumsorchester. Persönliches Warum ich meinen Beruf liebe Es ist wirklich eine große Freude, mit meinen wunderbaren Kolleginnen und Kollegen die beste Musik zu spielen, die jemals geschrieben wurde - und das Opernrepertoire ist voll davon. Ich bin den Komponisten sehr dankbar für ihre Liebe zum Cello - es gibt so viele wunderschöne Cellosoli in der Oper, die oft in den emotionalsten Momenten erklingen! Dieses Privileg zu haben ist ein wahres Glück. Mein musikalisches Engagement außerhalb des Orchesterdaseins Seit früher Kindheit spiele ich mit meiner Schwester Elena im NemtsovDuo. Wir sind Gewinner des Schwedischen Duo- und des Salieri-Zinetti-Kammermusik-Wettbewerbs. Wir lieben es, zusammen zu musizieren und haben an so bedeutenden Orten wie der Wigmore Hall und der Royal Festival Hall in London gespielt. Es macht großen Spaß, all dieses fantastische Repertoire besonders im familiären Umfeld zu genießen. Meine Homepage www.nemtsovduo.com